Mutter Erde
Mutter Erde! Was wissen wir von ihr? Vielleicht weniger als wir glauben! Zwar befasst sich die Geologie (Geo=Gaja=Erde) mit ihr, doch nur mit ihrem Körper. Dennoch hat man Dank dieser Wissenschaft sehr viele erstaunliche Erkenntnisse erworben, die den Menschen helfen zu verstehen. Doch eines darf man nicht vergessen, sie lebt genauso wie wir und ihr Körper ist dem Unsrigen sogar sehr identisch, 80% Wasser, 20% Feststoff. Sie hat Geist und sie hat Seele, genau wie wir!
Die meisten Völker dieser Erde wissen das. Warum nicht auch die "modernen" Menschen? Auch unsere Vorfahren wussten es. Mutter Erde nährt das Leben und erhält es. Wenn wir aber ihre Gesetze missachten und sie nur ausbeuten, geht es beiden Teilen immer schlechter. In der Gestalt des Instinkts in Mensch und Tier führt sie ihre Kinder. Sie gibt uns Medizin, Kleidung, Nahrung, Unterkunft und weit mehr. Das Leben birgt weit mehr Geheimnisse als wir vermuten.
Die Geburt der Erde
Die Erde in den Weiten des Universums birgt noch so viele Geheimnisse in sich, Die Erde war am Anfang ihrer Zeit ein schimmernder Himmelskörper aus rotglühendem Gestein. Vor ca. 4,6 Milliarden Jahren begann ihre Geburt, welche fast 1 Milliarden Jahre andauerte. Das Wasser existierte nur in Form von Dampf in der Atmosphäre. Man vermutet, dass unzählige Kometen, verpackt in Tonnen von Eis, das Wasser auf die Erde gebracht haben. Luft existierte nicht in der jetzigen Form. Der Planet war zuerst von Wasserstoff und Helium umgeben und diese formten die erste Atmosphäre der Erde. Auch der Mond existierte noch nicht. Hunderte Millionen von Jahren vergingen. Die durch die Entstehung der Erde verursachte Hitze, strahlte nach und nach ab und verlor sich im Weltall. Die Atmosphäre der Erde kühlte sich ab. Die Wasserdampfwolken wandelten sich in sintflutartige Regenfälle, die sich in zahllosen Jahren auf die Erde ergossen.
Die Geburt des Mondes
Dann wurde der Mond geboren. Durch einen gewaltigen Einschlag eines Fremdkörpers aus dem All, von der Grösse des Planeten Mars, , wurde ein Teil der Erde weggeschlagen, der sich seit jenem Tag immer weiter von seinem Heimatplaneten entfernt, der Mond war geboren. Einst dauerte ein Erdentag durch den Einfluss des nahen Mondes, 36 Stunden. Die Gezeiten waren durch seinen Einfluss gigantisch. Noch heute entfernt er sich weiter und die Erde dreht sich immer schneller um sich selbst. Ein Teil der Erde wird einst für immer im All verloren gehen, der Mond.
Der Ursprung des Lebens
Dieses Thema wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Hat sich das Leben spontan gebildet aus den ersten Aminosäuren? Aus dem ultravioletten Licht der Sonne? Kam das Leben aus dem All? Nun das Naheliegendste wäre, dass der Planet Erde schon Aminosäuren hergestellt hat, lange bevor es Leben gab. Vielleicht haben die Turbulenzen auf der jungen Erde die Geburt des Lebens beschleunigt, weil diese Aminosäuren und organischen Moleküle in beinah unendlich viele Kombinationen zusammengewürfelt wurden. Oder war es ein Meteorit der mit jenen Verbindungen auf die Erde prallte, die dem Leben auf die Beine halfen? Die Entstehung des Lebens wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.
Das Geheimnis der Erde
Die Erde birgt unendlich viele Geheimnisse. Eines davon wäre die Erdstrahlung, auch als Kraftlinien und Kraftpunkte bezeichnet. Sie durchziehen den Planeten netzartig und wo sie sich kreuzen, bilden sie einen Strahlenpunkt, auch Knotenpunkt genannt. Die alten Völker verstanden diese Orte sehr gut zu nutzen, oder auch zu meiden. Heute stehen in Mitteleuropa auf den meisten Kraftpunkten Kirchen, wo früher alte Heiligtümer standen. Auch die Tiere nutzen jene Linien zur Orientierung auf ihren Wanderungen. Sie besitzen eine Art feinstes Radarsystem. Bekannt dafür sind vor allem Zugvögel und Wale. Das Symbol für jene verborgenen Kräfte ist der Drache, der in seinen Höhlen tief unter der Erde über jene Kräfte wacht. In China ist die Erdstrahlenkunde eine uralte Wissenschaft, bezeichnet als Feng Shui. In Europa nennt man diese Wissenschaft Geomantie oder Radiästhesie und sie wird mit Boviseinheiten gemessen.
Die helfenden Kräfte der Erde
Mutter Erde birgt nicht nur Leben, sie besitzt auch Mittel und Wege krankes Leben zu heilen in unzähligen Formen und Arten. Die bekannteste und älteste Form der Heilmethoden, ist die Anwendung von Heilpflanzen. Das Wissen ist uralt und wurde von Menschengeschlecht zu Menschengeschlecht weitergegeben. Eines der kostbarsten Wissen. Dennoch liegt noch so vieles im Dunkeln. Viele Pflanzenarten wurden noch nicht erforscht, die vielleicht kraftvolle Heilung in sich bergen. Der Mensch aber, neigt dazu den Hausbau mit dem Dach zu beginnen und spielt in den Laboren mit dem Erbgut des Lebens, ohne zu ahnen, was eine "kleine Panne" für katastrophale Folgen auslösen kann. Nun wie es scheint, zahlt sich das Geschäft mit dem Tod besser aus, als das einfache Erforschen von unbekannten Pflanzen.
Die Vielfalt des Lebens
Immer wieder erfährt die Menschheit durch die Medien von der Entdeckung einer bisher unbekannten Lebensform auf der Erde, von der man bislang nicht mal ahnte, dass sie überhaupt existiert. Diese Tatsache regt zum kritischen Denken an. Der Mensch erforscht das Weltall, beutet de Erde aus, ohne sie überhaupt richtig zu kennen, geschweige denn, wahrzunehmen. Die Erde birgt eine unzählige Vielfalt an Lebensformen. Es ist faszinierend, dass manche grundverschiedene Tierarten eng miteinander verwandt sind und die gleichen gemeinsamen Vorfahren haben, wie z.B. der Elefant, die Seekuh und das Erdferkel. Für die Forschung ein unglaublich faszinierendes Puzzlespiel. Auf Mutter Erde ist das einzig Stetige der Wandel selbst. Arten kommen, Arten gehen oder verändern sich, passen sich neu an. Auch der Mensch wir nicht ewig bleiben, wie er ist. Wenn man bedenkt, dass er in der gewaltigen Erdzeituhr, gerade mal drei Minuten existiert und schon nach zwei Minuten eine traurige Bilanz seiner Art geschaffen hat: Ausbeutung, Zerstörung, Gier, Krieg, Macht- und Habsucht prägen die dritte Minute seines Lebenswandels auf Erden. Wie wird die vierte Minute sein?
Quelle:
Ry's Lebensbaum - Gedanken rund ums Leben
http://www.rynaya.net/lebensbaum/
2004
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