Wussten Sie schon, dass...

... die Form des Herzens auf eine Pflanze zurückzuführen ist? Und zwar auf die Frucht des Feigenbaumes. Die "verbotene Frucht" war vor der christlichen Auslegung nämlich kein Apfel, sondern eine Feige. Interessante und ausführliche Informationen über den Mythos Herz und die Bedeutung der Feige, sowie "herzliche" Redewendungen und allerlei Symbolik bei http://matriarchat.info > Stichwort "Herzform".


... dass es Jahrhunderte lang in vielen Ländern üblich war (und teilweise noch ist), einer Mutter nach der Geburt die sogenannte Geburtssuppe in einer Wöchnerinnenschale zu servieren? "Fisch oder Rindfleisch, Zwiebel, Karotten, Sellerie, Petersilie, Nelken, Lorbeer zählen zu den wichtigsten Ingredienzien. Diese Suppen zeichnen sich durch eine Kochzeit von vier bis fünf Stunden aus, durch das lange Kochen wurde der wärmende und kräftigende Effekt verstärkt." [Quelle: muSIEum.at, Bereich Familie].


… Wegwerfwindeln von einer Frau erfunden wurden? Ebenso wie der Scheibenwischer, der zusammenfaltbare Fallschirm, die Streichhölzer, der Geschirrspüler und die Kunst des Bierbrauens?
Mehr über patente Frauen und ihre Geschichte auf der Webseite
von Gabriele Meinhard: http://www.meinhard.privat.t-online.de


… bis vor etwa 150 Jahren keine Betäubungsmöglichkeiten existierten? Die Menschen mussten die Schmerzen von Operationen bei vollem Bewusstsein ertragen. Erst mit der Entdeckung des Äthers begann die Zeit der schmerzfreien Operation, aus der sich die moderne Anästhesie entwickelt hat.


… OLYMPIA die Stätte der Heiligtümer der Göttinnen war, wo die Spiele der Frauen unter der Schirmherrschaft der Göttin Demeter stattfanden - lange vor den ersten olympischen Spielen der antiken Männerwelt? mehr dazu >>>


…die schwangere Gebärmutter, der Uterus, der das Kind auf die Welt schiebt, der grösste Muskel des menschlichen Körpers ist - grösser als jeder Muskel eines Mannes, auch grösser als der Bizeps eines Boxweltmeisters…


… Weinen keinesfalls beruhigt, sondern das Herz schneller schlägt, wenn wir unseren Tränen freien Lauf lassen? Weinen strengt den Körper an und erleichert keinesfalls. Kollektives Weinen hingegen kann befreiend wirken. Also los, lasst uns eine Runde gemeinsam Weinen, über was auch immer…

Weinen und Tränen > so sieht es die Forschung


… ein Kuss wie Schokolade wirkt?
Küssen gibt dem Körper den gleichen Kick wie Schokolade, aber macht nicht dick! Ein regelrechtes Hormonfeuerwerk explodiert beim Küssen im Körper, das nicht nur glücklich macht, sondern auch gesund ist und attraktiv macht. Auf geht's… J


… der Name des Monats Mai sich von der jungfräulichen Frühlingsgöttin Maia ableitet? Maia oder Maya bedeutet "Magie", Die Kräfte der Transformationen und materieller Erscheinungen waren dadurch personifiziert. Der April verdankt seinen Namen der Göttin Aphrodite, von den AngelsächsInnen wurde er Eostre genannt, was Ostermonat bedeutet… Warum werden aber Menschen "in den April geschickt" und was hat es mit der Walpurgisnacht auf sich?

Mehr zu den Bedeutungen der Monatsnamen und jahreszeitlichen Bräuchen:
http://www.matriarchat.net/grundlagen/gueterverteilung/feste_feiern/monatsnamen.html


…die Bezeichnung Hebamme vom altdeutschen Ausdruck hevianna herrührt? Hevianna bedeutet "die Hebende". Bei den kriegerischen Germanen war es Brauch, dass die Hebamme das neugeborene Kind auf einen Schild legte, um es darauf dem Vater zu präsentieren. Sie hob es ihm damit entgegen. Der Vater nahm das Kind auf und erkannte es damit an.


… in Deutschland heute ein weibliches Neugeborenes eine Lebenserwartung von 80,6 und ein männliches von 74,4 Jahren hat? Die heute 60jährigen Frauen haben noch 23,3 und die Männer im selben Alter 19,0 Lebensjahre zu erwarten… (Quelle: Statistisches Bundesamt)


…ein sogenannter Storchenbiss ein Feuermal (naevus flammeus) ist?
Viele Neugeborenen haben von Geburt an einen roten, scharf umgrenzten Hautfleck von meist unregelmäßiger Gestalt. Dieser Fleck findet sich meist auf der Stirn, im Nacken, am Hinterkopf, an den Augenlidern oder an der Nasenwurzel. Das im Volksmund "Storchenbiss" genannte Feuermal ist eine gutartige Hautveränderung, die meist in den ersten 3 Lebensjahren von alleine verschwindet. Grössere Naevi - die eine psychische Belastung darstellen - werden heute meist mit Lasertherapie behandelt.
siehe auch: Baby mit Feuermal - Bloss nicht gleich loslasern!


… es Streichelnerven gibt?
Forscher in Schweden haben die sogenannten C-Fasern entdeckt: Es handelt sich um Nervenzellen unter der Haut, die Signale langsam transportieren und direkt ins Emotionszentrum des Gehirns weiterleiten. Dort werden angenehme Gefühle ausgelöst. Auf schnelle, vibrierende und unsensible Bewegungen reagieren die C-Fasern nicht. C-Fasern gibt es nahezu überall auf der Körperoberfläche. Wer hätte das gedacht?


…die Göttin Demeter Fruchtbarkeit schenkt?

Der Name Demeter bedeutet "das Tor zum Geheimnis des Weiblichen".
Sie wurde von den Völkern, die ursprünglich in den Gebieten des heutigen Griechenlands lebten, als die grosse Göttin angebetet, lange bevor die patriarchalischen Griechen die Zivilisationen, die die Göttin verehrten, eroberten und an ihrer Stelle das von männlichen Gottheiten dominierte olympische Pantheon setzten.

Sie ist die mütterliche Erdgöttin die den Feldern Fruchtbarkeit schenkt und das Getreide wachsen lässt. Demeter wird besonders von Frauen verehrt.
Die wichtigste Sage von ihr berichtet vom Raub ihrer Tochter Persephone durch Hades, den Gott der Unterwelt. Jener erhielt von Zeus die Tochter als Braut, ohne die Einwilligung der Mutter.

Demeter suchte verzweifelt und vergeblich, mit einer Fackel ausgerüstet, ihre geliebte Tochter auf der ganzen Welt. Während der Suche zog sie die Lebenskraft von der Erde zurück und liess die Erde veröden. Ohnmächtig geht sie in der Gestalt einer alten Frau auf Wanderschaft bis sie sich mit Hades versöhnt, der Persephone der Mutter zurückgibt.

Als Demeter erfährt, dass die Tochter bereits Nahrung von der Unterwelt, in Form von ein paar Granatapfelkerne, zu sich genommen hatte, erklärte sie sich einverstanden, das Persephone nur zwei Drittel des Jahres bei ihr auf der Erde verbringt. Ein Drittel in der Unterwelt. Daraufhin bringt die Erde wieder Korn hervor.

Quelle und mehr über Göttinnen und Hexen:
Das Leben und das Sterben der Weisen Frauen
http://www.hagazussa.ch/
2002


... Mädchen schon im Mutterleib mehr Mundbewegungen machen?
Frauen sind von Geburt an redefreudiger als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie an der Queen's University in Belfast, die in der medizinischen Fachzeitschrift "Lancet" veröffentlicht wurde. Bei Ultraschalluntersuchungen von 99 ungeborenen Babys - 55 Mädchen und 44 Jungen - fand eine Gruppe von Wissenschaftlern um Professor Peter Hepper demnach heraus, daß Mädchen bereits im Mutterleib mehr Mundbewegungen machen als Buben. Ganz deutlich trete der Unterschied an Sprechfreudigkeit schließlich im Alter von 20 Monaten auf. Mädchen seien jedoch nicht nur beim Sprechen gleichaltrigen Buben voraus, sondern generell in der gesamten Entwicklung, betonen die Wissenschaftler. Der Unterschied beginne möglicherweise schon bei der Empfängnis.

Mehr über Mädchen:
Die Mädchenseite
http://www.maedchenseite.com


... Wasser Leben bedeutet - und Leben bedeutet Wasser?
Wasser ist der Ursprung allen Lebens auf der Erde.
Sinnbildlich steht Wasser seit jeher für die "Seele", für Innenleben, Unterbewußtes, die Welt der Gefühle, der Intuition und der spirituellen Erfahrung. Wasser galt immer als Inbegriff des Weiblichen, als Mutter aller Dinge, als Symbol für ewiges Leben und für Fruchtbarkeit. Es ist YIN. Gebären im Wasser bedeutet also gebären in einem weiblichen Milieu. Das Wasser ist weich und paßt sich jeder äußerlichen Form an. Es bringt uns weg vom Sichtbaren, vom Lauten und Schnellen - hin zum Leisen und Ungreifbaren - zum Vertrauen ins Leben, in den Fluß der Dinge. Der Buchstabe M (wie Mutter) und seine Umkehrung, das W (wie Wasser) sind beide von ägyptischen Bildsymbolen abgeleitet, die Wasser in Form von Wellen darstellen.

Mehr zu Gebären im Wasser:
Wassergeburt - Wasserbabies - glückliche Delphine…
http://www.geburtskanal.de/Wissen/W/WasserGeburt_Intro.php

 
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