KiSS-Syndrom

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= Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung


[…] Hierbei handelt es sich um schmerzhafte Verspannungen an der oberen Halswirbelsäule mit Folgebeschwerden bei Säuglingen und Kleinkindern.

Ursachen:
Sie entsprechen denen des Schiefhalses *

Symptome:

Folgebeschwerden:

Diagnose:

Maßnahmen:

Prognose:
Bei frühzeitigem Behandlungsbeginn gut, deutliche Besserung bereits nach 8 Wochen. […]

Text-Quelle:
Mändle, Opitz-Kreuter, Wehling 'Das Hebammenbuch', 3. Aufl., S. 749
Schattauer Verlag www.schattauer.de



* Der Schiefhals (Torticollis)

Der Schiefhals entsteht durch eine Fehlhaltung des kindlichen Kopfes, der musculus sternocleidomastoideus ist hierbei verkürzt. Zu einer solchen Fehlhaltung kann es z.B. durch eine Nabelschnurumschlingung (selten) oder durch Platzmangel in der Gebärmutter kommen, wie etwa bei Mehrlingen. Diese sind auch häufiger betroffen. Traumatische Geburten (z.B. schwere Beckenendlage-Geburt, erschwerte Schulterentwicklung) sind eine weitere mögliche Ursache. Erste Anzeichen für einen Schiefhals bemerkt man bereits kurz nach der Geburt: die betroffene Halsseite ist geschwollen, das Baby hält den Kopf schief. Zur Behandlung wird das Neugeborene auf die nichtbetroffene Seite gelegt, ggf. muss sich eine krankengymnastische Behandlung anschliessen. Wenn frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird, sind die Heilungschancen sehr gut.


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Literatur

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