Rauchen in der Schwangerschaft

Die Babies von schwangeren Raucherinnen rauchen mit. Sie haben schlechtere Chancen von Anfang an.

Zigarettenrauch enthält etwa 4.000 verschiedene giftige und krebserregende Substanzen, wie Arsen, Benzol, Blausäure, Blei, Kadmium, Kohlenmonoxyd und Teer.

Rauchen reduziert die Anzahl lebensfähiger Spermien und wirkt sich dadurch negativ auf die Fruchtbarkeit aus.

Die Chancen für Raucherinnen auf eine erfolgreiche künstliche Befruchtung sind nur etwa halb so gross wie bei Nichtraucherinnen.

Nikotin verengt die Blutgefäße der Schwangeren. Dadurch wird die Durchblutung der Plazenta verringert, die Sauerstoffversorgung reduziert und gleichzeitig wird das Ungeborene mit giftigem Kohlenmonoxyd belastet.

Neue wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass Rauchen das Gehirn des ungeborenen Kindes schädigt.

Nachgewiesen ist, dass Kinder von Raucherinnen ein deutlich geringeres Geburtsgewicht haben, die Gefahr einer Frühgeburt ist deutlich höher als bei Nichtraucherinnen.

Aggressives Verhalten bei Kindern scheint nach neuesten wissenschaftlichen Studien ebenfalls in einem engen Zusammenhang mit dem Rauchverhalten der Mütter zu stehen.

Laut medizinischer Studien ist das Risiko für Babies rauchender Mütter, an Allergien und Asthma zu erkranken, um 30% höher.

Es besteht ebenfalls ein Zusammenhang zwischen Rauchverhalten und Missbildungen, Infektanfälligkeit und Entwicklungsverzögerungen.

Die Ausscheidung von krebserregenden Stoffen im Urin von Babies ist etwa zehn mal höher als bei den Müttern. Das bedeutet:

Krebserregende Stoffe werden in hoher Konzentration an das Ungeborene weitergegeben. Die Giftstoffe aus der Zigarette gelangen ungefiltert über die Plazenta in den Blutkreislauf des Ungeborenen.

Die Ungeborenen nehmen Nikotin über die Nabelschnur auf, verarbeiten es über die Leber und scheiden es durch die Nieren wieder aus. Das Baby wird also bereits im Mutterleib extrem an Leber, Niere und den ableitenden Harnwegen geschädigt. Durch die Aufnahme von Fruchtwasser im Mutterleib durch die Lunge und beim Schlucken sind ebenfalls Schädigungen zu befürchten.

Rauchen ist Gift fürs Baby.

Wissenschaftler der Medizinischen Uni Hannover haben herausgefunden, dass Rauchen ein gravierender, bislang jedoch stark unterschätzter Risikofaktor für den Plötzlichen Kindstod ist. Frauen, die während der Schwangerschaft eine Schachtel Zigaretten täglich rauchen, erhöhen das Risiko, daß ihr Baby später an "Plötzlichem Kindstod" stirbt, um mindestens das Siebenfache.

Für gesunde Kinder - Verzicht auf's Rauchen!

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