ProFamilia informiert
Schwangerschaftsabbruch mit Mifegyne - Information für Klientinnen - Neue Broschüre der PRO FAMILIA

Medikamentöser Abbruch
Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch mit Mifegyne® - auch als "RU 486" bekannt - ist seit über zehn Jahren in mehreren Ländern erprobt und hat sich dort als Alternative zum instrumentellen Schwangerschaftsabbruch (zum Beispiel der Absaugmethode) bewährt. Seit November 1999 ist Mifegyne® auch in Deutschland erhältlich und wird beim Abbruch von Frühschwangerschaften (bis zum 49. Tag nach dem Beginn letzten Regelblutung) eingesetzt.

Das neue PRO FAMILIA Faltblatt "Medikamentöser Abbruch" wendet sich an Klientinnen, die sich über die Voraussetzungen für einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch und die Anwendung von Mifegyne® informieren möchten. Außerdem werden verschiedene Aspekte dargestellt, die erfahrungsgemäß bei der Entscheidung für oder gegen einen medikamentösen Abbruch eine Rolle spielen.

Erstellt wurde das Faltblatt im Rahmen eines vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BmFSFJ) geförderten Projektes, das die Einführung von Mifegyne® in Deutschland begleitet. In den Text sind unter anderem die Erfahrungen von Dr. Christian Fiala (Korneuburg, Österreich) eingeflossen, der seit über einem Jahr die neue Methode anwendet. Das Faltblatt wurde so konzipiert, dass Ärztinnen / Ärzte und Beraterinnen es auch im Rahmen ihrer Patientinnen- und Klientinnenberatung einsetzten können.

Das Faltblatt ist kostenlos und wird ab März auch in türkischer und kroatischer Sprache vorliegen. Bestellungen können als E-Mail über das Bestellformular Order an den PRO FAMILIA Bundesverband geschickt werden.

Quelle: www.profamilia.de 2000

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Aktualisiert: 12.04.2012  webmaster@geburtskanal.de
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