Weltstillwoche 2002
Stillen - Gesunde Mütter und gesunde Babys

Waba - World Alliance for Breastfeeding Action
WBW 2002 Announcement
Breastfeeding: Healthy Mothers and Healthy Babies
http://www.waba.org.br/wbw2002.htm

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Erklärung von WABA zur WeltStillWoche 2002

übersetzt von Cordula Kolarik, AFS

Stillen - Gesunde Mütter, und gesunde Babys

Stillen fördert und schützt sowohl die Gesundheit der Mutter als auch die des Kindes. Für die Mutter senkt es das Risiko, nach der Geburt zu viel Blut zu verlieren, an verschiedenen Infektionskrankheiten, Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken, Eisenmangel oder Anämie zu erleiden oder zu sterben. Für das Baby trägt Stillen wesentlich zur Vorbeugung verbreiteter Krankheiten bei, wie Durchfall, Atemwegserkrankungen (einschließlich Lungenentzündung), Ohrenentzündungen und Harnwegsinfektionen. Für beide ist Stillen ein bedeutsamer Teil des Lernprozesses, wie man gut für ein Kind sorgt, und trägt zu einem gesunden Wachstum und einer gesunden psychosozialen Entwicklung bei.

Der Weg zu diesen Vorteilen ist jedoch nicht immer einfach.

Das Stillen klappt am besten, wenn die Mütter


Auch wenn Schwierigkeiten auftreten, kann die Stillbeziehung oft mit Hilfe des Verständnisses und der Unterstützung des entscheidenden Netzwerkes der Mutter - bestehend aus ihrer Familie, ihren Freunden und medizinischen Betreuern - aufrechterhalten werden. Jedoch sind diese Mechanismen gesellschaftlicher Unterstützung durch die zunehmende Verstädterung und die Auflösung der Großfamilie geschwächt worden. Durch die gestiegene Anzahl von Krankenhausgeburten ist die Geburt vielfach zu einer von Ärzten, Technologie und Medikamenten beherrschten Erfahrung geworden, was sich ebenfalls häufig kontraproduktiv auf das Stillen auswirkt.

Das Thema der diesjährigen Weltstillwoche: "Stillen: Gesunde Mütter und gesunde Babys" unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die Gesundheit der Mutter zu schützen, zu fördern und zu stärken, wie auch die Notwendigkeit, das Stillen zu schützen, zu fördern und zu stärken - für gesündere Babys und Kinder.

Was sind die Ziele der Weltstillwoche 2002?
Wie kann ich die Weltstillwoche in meinem Land organisieren?

Die Erfahrungen der Weltstillwoche in verschiedenen Ländern haben gezeigt, dass bessere Ergebnisse erreicht werden und sich mehr Menschen daran beteiligen, wenn die Aktivitäten gut geplant, organisiert und koordiniert sind. Die hier beschriebenen Aktionen können in Ihrer unmittelbaren Umgebung, Ihrer Stadt, Ihrem Bundesland oder sogar Ihrem ganzen Land durchgeführt werden. Wo auch immer Sie sind, es ist wichtig, frühzeitig zu planen!

Handeln Sie jetzt!

* Sammeln Sie auf lokaler, regionaler und/oder nationaler Ebene Informationen über die weibliche Gesundheit:
* Organisieren Sie ein Seminar über empfehlenswerte Praktiken hinsichtlich der Geburt, des Stillens und der Gesundheit von Frauen für Familien, Mitarbeiter im Gesundheitswesen, Gesetzgeber und Regierungsvertreter

* Verbreiten Sie Informationen darüber, welche Aspekte beim Schutz, bei der Förderung und Unterstützung des Stillens und der weiblichen Gesundheit noch mangelhaft und welche angemessen und gut sind

* Bemühen Sie sich um eine Verbesserung der familienorientierten Mutterschaftsvorsorge und Mütterbetreuung durch
* Analysieren Sie aktuelle, institutionalisierte Programme der Schwangerenvorsorge, der Betreuung während und nach der Geburt und der Stillunterstützung. Stellen Sie fest, wie hoch die Kosten sind, und schlagen Sie Strategien vor, um die Ausgaben zu reduzieren und gleichzeitig die Betreuung und die Zufriedenheit der werdenden und jungen Mütter zu verbessern.

Quelle:
AFS Newsletter 1/2002
AFS Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen
http://www.afs-stillen.de

Mehr Informationen:

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Aktualisiert: 25.11.2011  webmaster@geburtskanal.de
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