Gehirnentwicklung bei Frühgeborenen

Frühgeborene und Gehirnentwicklung: problematischer als bisher gedacht

Neue Studien lassen erkennen, dass das noch unreife Gehirn von Frühgeborenen durch die Sinneseindrücke ausserhalb des Mutterleibes stark überfordert ist. Das hat zur Folge, dass die Entwicklung des Nervensystems ungünstig beeinflusst wird.

Ein Viertel bis die Hälfte der Frühgeborenen (26. Bis 31. SSW) hat noch im Erwachsenenalter kognitive Störungen (kognitiv = auf Wahrnehmung, Lernen, Erinnerung, Denken bezogen). Das ist weit mehr als bis dato vermutet. Mit diesen neuen Erkenntnissen fangen die Mediziner an, Medikamente zum Einsatz zu bringen, die die neurologische Entwicklung von Frühchen unterstützen sollen. Weitere grossangelegte Studien laufen, um die molekular-zellulären Entwicklungen im Gehirn in Zukunft noch besser verstehen zu können.
Quelle und mehr: Link (2015)

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