Dankeskarten – nach der Geburt des Kindes immer wieder ein Thema

Wird ein Kind geboren, teilen dies Eltern, Freunde und Verwandte weiteren Bekannten und Nachbarn mit.

Bei den Eltern gesellt sich jetzt zum Glück über das neue Leben eine große Menge an Geschenken, Blumen und Glückwunschkarten zur Geburt. Nach diesem ersten Schwung an Treffen zur Vorstellung des Babys und dem Versenden von Dankeskarten kehrt dann erstmal etwas Ruhe ein. In Babys jungem Leben steht dann vielfach die Taufe als nächstes gesellschaftliches Event an, bei dem die Eltern wieder an verschiedenen Stellen gefordert werden.

Unsplash.com © Aaron Burden CC0 Public Domain
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Eine persönliche Dankeskarte drückt dem Adressaten aus, wie sehr man sich über seine Glückwünsche, die Teilnahme oder die Geschenke gefreut hat. Wer nun nicht ausreichend Zeit und Muße besitzt, jede Karte handschriftlich zu gestalten, findet im Internet tolle Angebote.

Die Taufe – der Eintritt in die religiöse Gemeinschaft

Wenn sich Eltern entscheiden, ihr Neugeborenes taufen zu lassen, dann ist dies ein wichtiger Tag für ganze Familie. Das Baby ist meist die einzige Person, der noch keine Aufgaben zukommen. Die Eltern hingegen stehen vor den Herausforderungen der Planung des ersten großen Festes rund um das Kind.

Eltern tun sich selbst einen großen Gefallen, wenn sie die Feierlichkeiten mit einer Checkliste planen und sich genügend Zeit für die Planung lassen. Folgende Vorgehensweise liefert wichtige Anhaltspunkte, an was alles gedacht werden will:

Festlegung der Konfession: Hier kann es aufgrund unterschiedlicher Religionsangehörigkeit zu Diskussionen mit der ganzen Familie kommen. Die Eltern entscheiden darüber, welche Konfession gewählt wird.

Taufpaten wählen: Eltern müssen nicht nur Taufpaten auswählen, sondern sollten diese frühzeitig in die Terminkoordination einbinden. Es sollte gleich zu Beginn geprüft werden, ob die Paten über entsprechende Nachweise der eigenen Mitgliedschaft in einer Kirche verfügen.

Dokumente: Eltern benötigen die Geburtsurkunde, das Anmeldeformular des Gotteshauses, das Stammbuch der Familie, den Taufschein des / der Eltern und die Personalausweise der Eltern.

  • Kirchenwahl: Bei der Auswahl der Kirche wird meist gleich ein Taufgespräch geführt. Darin wird ein Termin gefunden, Musik ausgewählt, der Ablauf des Gottesdienstes samt Liedern definiert, Dekoration gewählt und der Taufspruch ausgesucht.
  • Terminabstimmung: Eltern sollten enge Verwandte frühzeitig darum bitten, relevante Termine zu reservieren.
  • Gäste: Es sollte festgelegt werden, welche Gäste zur Taufe eingeladen werden. Innerhalb der Einladung sollte dann gleich nach Unverträglichkeiten für die Bewirtung gefragt werden und die Anreise bzw. Unterkunft dargestellt werden.
  • Planung des Gottesdienstes: Im Detail werden Musik und Lieder festgelegt, ein Taufheft aufgelegt und die finale Dekoration besprochen. Jetzt sollte auch feststehen, ob ein Fotograf oder Freunde und Verwandte die Taufe im Bild festhalten.
  • Planung der Tauffeier: Auswahl zwischen Gastronomie oder Bewirtung daheim, Miete eines Saals o.ä. Ein Tisch für die Taufgeschenke sowie ein Gästebuch sollten keinesfalls fehlen.

Eltern tun sich und allen anderen Beteiligten einen großen Gefallen, wenn sie rund 6 Monate vor dem Wunschtermin der Taufe mit der Planung beginnen. Das im letzten Punkt erwähnte Gästebuch ist wichtig für die Nachbereitung der Taufe, um Dankeskarten und Bilder an die Gäste zu versenden. Eltern sollten die Liste der Teilnehmer und Gratulanten zeitnah um Menschen ergänzen, die Glückwünsche oder Geschenke gebracht haben, aber am Tag der Taufe selbst nicht zugegen waren. Wer nach all dem Aufwand nun nicht auch noch stundenlang Dankeskarten schreiben will, kann Dankeskarten zur Taufe online selbst gestalten.

Die Gästeliste bewusst auswählen

Eltern sollten sich aus unterschiedlichen Gründen gleich zu Beginn überlegen, wie groß der Rahmen der Tauffeier ausfallen soll. Denn schnell kann es passieren, dass immer mehr Menschen dabei sein wollen, was Bewirtungs- und Raumkosten sowie den Gesamtaufwand steigert. In folgender Abstufung können Eltern festlegen, wie groß der Rahmen der Feier werden soll. Von oben nach unten priorisiert sollten folgende Personenkreise bedacht werden:

  • Die Eltern selbst sowie die Geschwister des Kindes
  • Die Paten
  • Die Partner der Paten
  • Die Großeltern sowie Onkel und Tanten samt Partnern
  • Weitere Verwandte und Freunde

Wenn beide Eltern nur eine kleine Kernfamilie und keine Geschwister besitzen, bleibt die Gruppe samt Paten und Partnern meist noch überschaubar. Haben Eltern schon mehrere Kinder und selbst jeweils viele Verwandte, kann allein der Familienkreis schnell zu einer hohen Anzahl von Personen führen.

Sollte es schon bei diesem Teil der Planung stressig werden, sollten Eltern beim Taufgespräch in der Kirche um Unterstützung bitten. Denn die Kirchenmitarbeiter verfügen über einen großen Erfahrungsschatz und können gute Tipps aus der Praxis heraus geben.

Nach der Feier Danke sagen

Ob nun die Nachbarn eine Glückwunschkarte zur Taufe eingeworfen haben oder Verwandte aus den USA ihre Glückwünsche via Post übermittelt haben – jeder freut sich danach über ein Dankeschön. Eltern sollten daher beizeiten online eine Karte gestalten, die den ausdrücklichen Dank für die guten Wünsche übermittelt. Hier lassen sich Bilder der Taufe wunderbar verwenden, denn Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Eine andere Alternative ist auch ein Foto auf Leinwand.

Für den Text lassen sich auf Portalen für Glückwunschkarten, aber auch im Internet auf anderen Seiten tolle Vorschläge für einen passenden Text auswählen. Da der Nachwuchs selbst noch nicht Danke sagen kann, können Eltern alternativ diesen Brief eines Neugeborenen an seine Eltern lesen.

Unsplash.com © Josh Applegate CC0 Public Domain
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Die Taufe ist für das Kind häufig das erste größere, gesellschaftliche Ereignis. Auch wenn der Nachwuchs selbst einfach nur einen bunten Tag erlebt, bleiben für die Erwachsenen einige Verpflichtungen rund um die Feierlichkeit.

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